Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
von 7. bis 9. Juni finden neun Zusatzvorstellungen der Spieleinstallation "Vienna - All Tomorrows" im Volx/Margareten statt.
 
Alle anderen Spielplandaten bleiben unverändert gültig, Sie finden den aktualisierten Juni-Spielplan noch einmal im Anhang.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
 
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Mehr als 50 Programmpunkte rund um Festivalzentrum am Hundsturmpark
Volles Programm in Margareten: Mehr als 50 Punkte umfasst das Angebot des Stadtteil-Festivals "#Wien5 – die Kunst der Nachbarschaft". Initiiert von Constance Cauers, Leiterin des Jungen Volkstheaters, ihrem Kollegen Malte Andritter und zahlreichen Projektpartner/innen steht der 5. Wiener Gemeindebezirk vom 25. bis 27. Mai ganz im Zeichen der Begegnung. Performances, Stadtspaziergänge, Konzerte, Lesungen, Nachbarschaftstreffs, Kinderprogramm, Parties und vieles mehr gilt es am Festival-Wochenende zu entdecken: So werden etwa in "Margareten Mon Amour" Besucher/innen zu Hausbesuchen im Grätzl verführt (Fr, 25. und Sa, 26. Mai 2018, 18.30-21 Uhr, Verlosung bis 19 Uhr, Hundsturmpark), (ehemals) obdachlose Guides der "Supertramps" bieten Touren durch Margareten an (Fr, 25. Sa, 26. und So, 27 Mai 2018, 16.30-18.30 Uhr, Start: Hundsturmpark) und Schauspieler aus dem Volkstheater-Musical "Lazarus" stimmen gemeinsam mit den Besucher/innen David Bowies größte Hits beim Karaoke an (Samstag ab 21 Uhr, Hundsturmpark). 

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist, soweit nicht anders vermerkt, frei.

Im Anhang finden Sie eine detaillierte Programmübersicht, als Download (Link siehe unten) stehen außerdem die grafisch aufbereiteten Programme zur Verfügung.
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Uraufführung
Vienna – All Tomorrows
Konzept und Leitung Georg Hobmeier
Eine spekulative Simulation

25. bis 30. Mai, sowie 7. bis 9. Juni 

In nicht allzuferner Zukunft: Es bröckelt in Europa. Österreich wagt den Öxit, Wien darauf den Wixit. Zum ersten Mal in seiner Geschichte muss Wien nun als Einzelkämpferstadtstaat um sein Überleben kämpfen. Eine paritätische Kommission wird nun beauftragt, die Geschicke der Stadt zu lenken.
"Vienna – All Tomorrows" ist Spiel, Installation und Simulation: Im Volx/Margareten entsteht die Landkarte eines zukünftigen Wien, die mit spekulativer Information gespickt ist. Um diese Information zu erspielen, müssen die Besucher/innen in kleinen Teams über spezielle Marker und Augmented-Reality-Technologie die schweigende Materie der Karte zum Leben erwecken und die Zukunft der Stadt gestalten. Es gilt, gemeinsam Entscheidungen mit weitreichenden ethischen, politischen, ökonomischen und ökologischen Konsequenzen zu fällen. Das Schicksal der Stadt liegt in den Händen der Besucher/innen. Steuern sie die Stadt gezielt oder unabsichtlich auf den Abgrund zu, führen ihre Entscheidungen zu einer neuen repressiven Biedermeier-Epoche oder verwandeln sie Wien in ein blühendes Utopia?
 
Der Multimedia-Künstler Georg Hobmeier mäandert mit seinen Werken zwischen Theater, Museum und digitalen Spielen. Mit "Vienna – All Tomorrows" zeigt er in seiner ersten Arbeit im Volx/Margareten eine neuartige Verschränkung von Simulation, Installation und Spiel.
 
Für die Spieldurchgänge am 25. und 26. Mai reservieren wir Ihnen gerne eine Pressekarte. Pro Spieltag finden mehrere Spieldurchgänge statt. Die Beginnzeiten sind: 25. Mai um 18, 19, 20 und 21 Uhr und am 26. Mai um 15, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 Uhr. Bitte geben Sie per E-Mail an lena.fuchs@volkstheater.at oder enna.zagorac@volkstheater.at Ihren Wunschtermin an.

Mit den besten Grüßen,
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Liebe Kolleg/innen,
 
unter diesem Link können Sie ab sofort die Szenenfotos zu "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh (Regie Miloš Lolić, Premiere am 9. Mai, 19.30 Uhr im Volkstheater) herunterladen.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
statt der Vorstellung "Komödie im Dunkeln" findet am 8. Mai um 19.30 Uhr eine Voraufführung von "Lazarus" von David Bowie (Musik und Songtexte) und Enda Walsh (Buch) / Regie Miloš Lolić statt. Gekaufte Karten behalten unverändert ihre Gültigkeit.
 
Alle anderen Spielplandaten bleiben unverändert gültig, Sie finden den aktualisierten Mai-Spielplan noch einmal im Anhang.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
 
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Umgestaltung des Hundsturmparks für das Festival hat begonnen

Der Countdown für das Festival „#Wien5 – Die Kunst der Nachbarschaft“ läuft: Drei Wochen vor der Eröffnung am 25. Mai haben zahlreiche Projektpartner/innen gestern Nachmittag im Beisein von Margaretener Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery und Tanja Prušnik, Vorstandsmitglied des Künstlerhauses, mit der Umgestaltung des Hundsturmparks begonnen. Hier entsteht das pulsierende Zentrum des vom Jungen Volkstheater initiierten Festivals, das vom 25. bis 27. Mai den fünften Wiener Gemeindebezirk in Bewegung setzt: Mehr als 50 Projekte – unter anderem Theaterperformances, Koch-Aktionen, Flashmobs, Picknicks und Bezirks-Spaziergänge mit ehemals Obdachlosen – werden bei freiem Eintritt zu erleben sein. Initiiert von den Festivalleiter/innen Constance Cauers und Malte Andritter vom Jungen Volkstheater geben Jugendliche vom T.I.W. Verein für Training, Integration & Weiterbildung den Bänken und dem Bodenbelag des Parks in den nächsten drei Wochen einen neuen Anstrich.

„Die Kooperation mit dem Jungen Volkstheater und dem Künstlerhaus im Rahmen des Festivals „#Wien5 - Die Kunst der Nachbarschaft“ ist für unsere Jugendlichen sehr bereichernd“, sagt Andreas Pollak, geschäftsführender Obmann des T.I.W. Auch Isabell Fiedler und Julia Kornhäusl vom Künstlerhaus 1050 freuen sich, an der Umgestaltung des Hundsturmparks beteiligt zu sein: „So wird der Park für die Festivaldauer und darüber hinaus zum pulsierenden, farbenfrohen Zentrum von ganz Margareten.“ Für Constance Cauers, Leiterin des Junges Volkstheaters, rückt mit der Umgestaltung des Platzes der Festivalbeginn nach monatelanger Arbeit nun in greifbare Nähe: „Seit geraumer Zeit treffen sich viele beteiligte (Laien-)Künstler/innen und Bewohner/innen und arbeiten auf das Festival hin. Mit der Umgestaltung des Hundsturmparks wird das Festival nun endlich greifbar, denn nun entsteht das pulsierende Festivalzentrum, an dem alle Beteiligten aufeinandertreffen werden.“ Tatsächlich hat Cauers gemeinsam mit Malte Andritter verschiedenste Partner/innen für das Projekt begeistern können und kann Interessierten ein vielseitiges Programm anbieten: Die Schauspielprofessorin Dr. Karoline Exner von der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, die Ihren Studierenden eine Teilnahme an dem Festival ermöglicht hat, ist begeistert: „Es ist eine große Chance für junge Schauspielstudierende, die Räumlichkeiten der Universität zu verlassen und im direkten Kontakt mit den Menschen in Margareten künstlerische Visionen zu entwickeln.“ Das Thema Nachbarschaft, das im Mittelpunkt des Festivals steht, ist auch ein großes Anliegen des neunerhauses. Daniela Unterholzner, Geschäftsführerin des neunerhauses: „Starken nachbarschaftlichen Zusammenhalt sollen alle Menschen erfahren können – auch jene, die kein eigenes Zuhause haben. Das neunerhaus Café verbindet jeden Tag die unterschiedlichsten Menschen miteinander und fördert den Zusammenhalt im Grätzl. Dass wir mit dem Volx/Margareten direkt nebenan eine so feine Nachbarschaft genießen, ist sozusagen das I-Tüpferl obendrauf.“ Wohnpartner ist ein weiterer Unterstützer des Festivals. Evelyn Wysoudil, stellvertretende Teamleiterin, sagt: „„Gemeinsam für eine gute Nachbarschaft“ ist auch unser Motto. Das wohnpartner-Team 5_6_7_12 unterstützt die tolle Initiative und das Festival  bei der Suche nach Teilnehmer/innen und Lokalitäten!“ Auch ernstere Themen werden beim Festival verhandelt, zum Beispiel Gewalt an Frauen: „Leider ist Gewalt für viele Frauen Teil ihres Alltags. Umso wichtiger ist es, viele Menschen auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Wir danken Constance Cauers und ihrem Team für die künstlerische Auseinandersetzung mit einer der größten und häufigsten Menschenrechtsverletzung hier und weltweit“, sagt Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser.

Auch Volkstheater-Intendantin Anna Badora freut sich auf das Festival: „#Wien5“ wird ein großartiges Projekt. Ich finde die Initiative toll, Margareten mit dermaßen vielfältigen Nachbarschaftsaktivitäten noch attraktiver zu machen. Ich habe bei einem Vorbereitungstreffen des Festivals erleben können, wie die unterschiedlichsten Bewohner dieses Bezirks, seien es Bäcker/innen, Sozialarbeiter/innen, ehemalige Obdachlose oder andere dazu bereit sind, je nach Können, aber immer mit viel Enthusiasmus, unglaublich viele Formate auf die Beine zu stellen.“

Laufend aktualisierte Infos zum Projekt und allen Partner/innen unter http://www.volkstheater.at/festival/wien-5/ 

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Willkommen

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Kontakt

Lena Fuchs (Leitung Kommunikation)
Tel: +43-1-52111-282
M: +43-664-6193205
 
Enna Zagorac (Mitarbeit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel: +43-1-52111-263
M: +43-664-6193206
enna.zagorac@volkstheater.at
 
Volkstheater Ges.m.b.H.
Arthur-Schnitzler-Platz 1
A-1070 Wien


Top Meldungen

Volkstheater Wien: Presseinformation Spielzeit 2018/19
      
In der vierten Spielzeit von Anna Badora verführt das Volkstheater sein Publikum wieder dazu, seinen Überzeugungen untreu zu werden – probeweise. 
Mehr denn je dient die Bühne als Ort für riskante Wahlmöglichkeiten, Utopien und Grenzüberschreitungen. Die aufreizenden Fragen nach Haltungen gehen von Klassikern aus – „Der Kaufmann von Venedig“, „Don Karlos“, „König Ottokars Glück und Ende“ – ebenso wie von neuen Stücken, Christine Eders Politshow „Verteidigung der Demokratie“ (AT) und Ibrahim Amirs Drama „Rojava“, „Die rote Zora und ihre Bande“, „Biedermann und die Brandstifter“ und „Endstation Sehnsucht“ komplettieren den debattenfreudigen Spielplan im großen Haus.
Mit Dušan David Pařízek inszeniert erstmals ein Tscheche in Österreich Grillparzers habsburgisches Königsdrama, als Regisseur von Max Frischs Parabel kehrt auch Victor Bodo ans Volkstheater zurück. Ihre Debüts am Haus geben die aufsehenerregende polnische Regisseurin Barbara Wysocka (zum ersten Mal in Österreich) sowie der Musiker und Regisseur Sandy Lopičić. Robert Gerloff und Pınar Karabulut erweitern am Volkstheater die Liste an ausgezeichneten jungen Kräften, die sich mit Studioproduktionen für kontinuierliche Zusammenarbeit empfehlen konnten. Zur Saisoneröffnung am 8. September inszeniert Anna Badora Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“. Insgesamt stehen in der Saison 2018/19 sieben Ur- und Erstaufführungen auf dem Spielplan, im Volx/Margareten bearbeitet Alexander Charim „Opernball“ von Josef Haslinger für die Bühne, in den Bezirken geht Simon Stephens’ Erfolgsstück „Heisenberg“ auf Tournee. Mit der Dramatisierung „Watschenmann“, den partizipativen Stückentwicklungen „Werte Familie“ und „Silver Surfer“ werden weitere Österreich-Bezüge gesetzt. Nestroy-Preisträger 2017 Felix Hafner inszeniert „Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause“, das neue Stück von Sybille Berg. In den Bezirken stehen außerdem „Der Weibsteufel“, „Die Leiden des jungen Werther“ und „Der Raub der Sabinerinnen“ auf dem Programm. Erfolgreich eingeführte Diskurs-Formate wie die „Volkstheatergespräche“ mit Corinna Milborn und die Matineereihe „Trojanow trifft.“ mit Ilija Trojanow und seinen Gästen bereichernauch in der neuen Spielzeit das Angebot.
„Ja, wir bieten noch mehr Informationen“, sagt die künstlerische Direktorin Anna Badora. „Aber eben nicht als rohen Datenfluss, der unsere Köpfe überschwemmt und orientierungslos macht. Wir setzen sie in den Kontext unserer Lebenswelten. So hoffen wir, unseren Besucher/innen daraus Bedeutung zu destillieren, im Dialog, in der Auseinandersetzung mit dem Widersprüchlichen, dem Anderen. Und ja, das gefährdet unser aller Überzeugungen. Seien Sie also gewarnt.“

Die Pressemappe zur heutigen Spielplanpräsentation finden Sie im Anhang sowie in der Dokumentenübersicht.
Das Spielzeitheft können Sie über diesen Link online durchblättern: https://issuu.com/volkstheaterwien/docs/2018-19_jahresvorschau_kern_issuu bzw. in der Dokumentenübersicht herunterladen.

Try-Outs für Volkstheater-Spiele-Installation „Vienna – All Tomorrows“ am 22. und 25. Mai
      
Theater für Gamer/innen: Ab 25. Mai ist im Volx/Margareten die interaktive Installation „Vienna – All Tomorrows“ zu erleben. Auf einem begehbaren Stadtplan und ausgestattet mit Tablets treffen die Spieler/innen Entscheidungen, die den weiteren Spielverlauf beeinflussen: Steuern sie in eine strahlende Zukunft, oder verursachen sie den Untergang der Donaumetropole? Erstmals nutzt das Volkstheater Augmented Reality und macht eine Mischung aus Spiel, Installation und Simulation im Theaterraum erfahrbar. Für diese Arbeit gelang es dem Haus, erfahrene Spieleentwickler zu gewinnen: Georg Hobmeier arbeitete unter anderem an dem Spiel „Path Out“ mit und Clemens Scott ist vor allem von dem Spiel „Old Man’s Journey“ bekannt.
„Vienna – All Tomorrows“ beschreibt ein Szenario in der nahen Zukunft: In Europa bröckelt es, Österreich und Wien treten aus der Europäischen Union aus und Wien muss fortan als Einzelkämpferstaat ums Überleben kämpfen. Das weitere Schicksal Wiens liegt in den Händen der Besucher/innen, die für die Dauer des Spiels in drei ideologischen Fraktionen – von konservativ-autoritär bis progressiv-technophil – agieren und über die ethische, politische, ökonomische und ökologische Zukunft der Stadt entscheiden.
„Auch technisch wagen wir mit Vienna – All Tomorrws Einiges“, freut sich Hobmeier. „Mehrere vernetzte Technologien agieren im Verbund, für die Augmented-Reality-Komponente wird das sich noch in der Betaphase befindliche ARKit-Framework von Apple verwendet.“ 
„Vienna – All Tomorrows“ findet vom 25. bis 30 Mai ab 18 bzw. 15 Uhr im Volx/Margareten statt. Zu jeder vollen Stunde beginnt ein 60-minütiger Durchgang, an dem jeweils drei Dreiergruppen teilnehmen können.

Am 22. und 24. Mai finden ab 18 Uhr jeweils einstündige Test-Durchläufe statt, zu denen wir Sie gerne begrüßen würden. Bitte wenden Sie sich zur Terminkoordination an das Volkstheater-Pressebüro, Kontakt siehe unten. 
Für Rückfragen ebenfalls zur Verfügung steht Projektleiter Georg Hobmeier: 
georg@causacreations.net // twitter: @mercurylegba 
 
Uraufführung
Vienna – All Tomorrows
Eine spekulative Simulation
Konzept und Leitung Georg Hobmeier
Premiere am 25. Mai 2018 ab 18 Uhr, Volx/Margareten
Weitere Termine:
26. Mai 2018 ab 15.00 Uhr 
27. Mai 2018 ab 15.00 Uhr
28. Mai 2018 ab 18.00 Uhr
29. Mai 2018 ab 18.00 Uhr 
30. Mai 2018 ab 18.00 Uhr
 
Georg Hobmeier (Konzept und Leitung)
Geboren 1977 in Innsbruck (Tirol).
1997 bis 2002 Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg, 2004 bis 2006 Masterstudiengang für Choreografie und Neue Medien an der Theaterschool Amsterdam.
Seit 2000 Darsteller, Choreograf und Dramaturg an den Schnittstellen von Theater, Tanz, Medien und öffentlichem Raum. Neben Stücken für die Bühne auch interaktive Medieninstallationen und Computerspiele, choreografische Laboratorien und eine Vielzahl unterschiedlichster Formate im Stadtraum u. a. am ICA London, Monaco Dance Forum, Festspielhaus Hellerau, ZKM Karlsruhe, Melkweg Amsterdam, Bayerisches Staatsschauspiel, Festspielhaus Sank Pölten, STUK, Stadttheater Freiburg, Gessneralle Zürich, PACT Zollverein Essen und Kampnagel Hamburg. Daneben auch Dozent, Produzent und Organisator. Lehrtätigkeiten u. a. an der Akademie der Künste Nürnberg, der Folkwang Hochschule Essen, Royal Academy of Music and Drama in Glasgow und der German University Cairo. 2014 Gründung von „Causa Creations”, einem Designstudio für Social Awareness Games, das mit NGOs wie Amnesty International und Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt zusammenarbeitet.
Neben zahlreichen anderen Preisen und Stipendien u. a. 2006 DanceWeb-Stipendium bei Impulstanz, 2012 Outstanding Artist Award des BMUKK für das Spiel „Frontiers“ mit der österreichischen Künstler/innengruppe gold extra sowie Salzburger Landespreis für Medienkunst (ebenfalls zusammen mit gold extra), 2014 Jahrespreis der Deutschen Kreativwirtschaft und 2015 Pixel, Bytes und Film Residency bei ORF III.
 
Clemens Scott (Bühne)
Geboren 1983 in Ebergassing (Niederösterreich).
Ausbildung als Web-Designer. Gründungsmitglied und Creative Director des seit 2009 operierenden Wiener Independent Game Studios Broken Rules. Mitarbeit an den Spielen „Old Man's Journey”, „Secrets of Raetikon” und „Chasing Aurora”. 
http://rostiger.brokenrul.es/
 
Geraldine Massing (Kostüme)
Geboren 1990 in Wien.
Bühnenbildstudium an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Anna Viebrock sowie 2016 Fine Arts an der University of the Arts London Central Saint Martins. Bühnenbildassistenzen an der Staatsoper Stuttgart und der Staatsoper Hamburg. Tätigkeit als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Bühnenbild, Kostümbild, Performance und Installationen mit Ausstellungen und Ausstattungen, u.a. im Semperdepot Wien, Performance Kings Cross, London, Omelchenko Gallery, Moskau.
 
Reinhold Bidner (Visuelle Gestaltung)
Geboren in Salzburg.
Studium der Multi Media Art an der FH Salzburg und an der Kunstuniversität Dundee (Schottland), Diplom 2001 in Berlin. Key-Researcher in Timebased Media am Ars Electronica Futurelab, seit 2006 selbständiger Künstler in den Bereichen Animation, Video, Games, Medien-Design. Seit 2005 Mitglied im Kunstkollektiv gold extra. Lehrauftrag an der Kunstuniversität Linz.
Auszeichnung mit zahlreichen Preisen.
 
Christian Knapp (Programmierung)
Geboren 1990 in Bruneck (Italien).
Studium der Medieninformatik in Wien und Växjö (Schweden). Seit 2015 freischaffender Spieleentwickler. Beteiligung als Game Designer und leitender Entwickler an der Umsetzung mehrerer künstlerischer und sozialkritischer Spiele und Medienprojekte, sowie experimenteller Projekte in Virtual und Augmented Reality. Zusammenarbeit mit Causa Creations, gold extra und Game Gestalt. 2016 Umsetzung einer kollaborativen Ausstellung in der Omelchenko Gallery, Moskau.
Nominierung zum „Most Amazing Game Award“ für das Projekt The Fallen bei der A MAZE Berlin 2017.
 

Zwei zusätzliche Produktionen im Volkstheater-Spielplan
      
Zwei zusätzliche Neuproduktionen ergänzen das Repertoire im Volkstheater: Am 8. März feiert die Österreichische Erstaufführung von Milo Raus Theatertext „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ im Volx/Margareten Premiere. Anja Herden verkörpert beide Rollen des Doppel-Monologs: die der Frau mit schwarzer und die mit weißer Hautfarbe. Der Schweizer Theatermacher, Autor und Aktivist Milo Rau schrieb das Stück auf der Grundlage von Interviews mit NGO-Mitarbeiter/innen, Geistlichen und Kriegsopfern in Afrika und Europa. Regie führt der diesjährige Max-Reinhardt-Seminar-Absolvent Alexandru Weinberger-Bara. 
Im Haupthaus bereichert eine Komödie den Spielplan: Am 11. April findet die Premiere von Peter Shaffers „Komödie im Dunkeln (Black Comedy)“ statt. Thomas Frank spielt in der rasanten Verwicklungskomödie die Rolle des jungen Bildhauers Brindlsey Miller, der zu einem Trick greift, um Karriere und Liebesbeziehung zugleich auf die Sprünge zu helfen: Um Eindruck bei seiner Einladung eines reichen russischen Kunstmäzens und seinem Schwiegervater in spe zu schinden, will er kurzerhand einige stilvolle Möbelstücke aus der Wohnung seines Nachbarn entwenden. Doch dann taucht ein Stromausfall das komplette Haus ins Dunkle und das Chaos nimmt seinen Lauf … Regie führt Christian Brey, der bereits an großen deutschsprachigen Häusern inszenierte und von 2009 bis 2011 zum Team der Late-Night-Show von Harald Schmidt gehörte.
„Da wir aufgrund des neuen Zeitplans der Generalsanierung das Haupthaus doch bis Ende der Spielzeit zu Verfügung haben, ist die „Komödie“ eine sinnvolle Ergänzung im Spielplan“, kommentiert Volkstheater-Intendantin Anna Badora. „Unser Ensemble freut sich schon auf dieses rasante Stück. Mit „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ verfolgen wir unsere traditionsreiche Kooperation mit dem Max Reinhardt Seminar weiter. Der Regie-Absolvent Alexandru Weinberger-Bara entwickelt zum ersten Mal eine Arbeit außerhalb des Seminars.“