04.10.2018

Volkstheater Wien Spielplan November 2018

VolkstheaterSpielplan_11_2018
VolkstheaterSpielplan_11_2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang finden Sie die Spielplandaten für November 2018.

Auf der Hauptbühne ist ab 16. November Friedrich Schillers Drama „Don Karlos“ zu sehen. Mit dem hochpolitischen Vater-Sohn-Konflikt gibt die polnische Künstlerin Barbara Wysocka ihr Regie-Debüt in Österreich.

Zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 zeigt das Volkstheater zwei Arbeiten: Am 6. November findet im Volkstheater in Kooperation mit dem österreichischen Parlament die erstmalige szenische Lesung des Buches „Gelebt, erlebt, überlebt“ von Gertrude Pressburger statt. Die als „Frau Gertrude“ bei den letzten österreichischen Präsidentschaftswahlen bekannt gewordene Zeitzeugin verarbeitet darin ihre Kindheitserinnerungen in Wien und erzählt von der Flucht ihrer Familie und der Deportation nach Auschwitz. Am 11. November gastiert das Budapester Golem-Theater mit „Kochbuch zum Überleben“, einer Arbeit über den Alltag ungarisch/jüdischer Zwangsarbeiter/innen 1944, die inmitten von Hunger und Elend Kochrezepte aus imaginären Zutaten erfinden – das Kochbuch sollte später zum Bestseller in Ungarn werden. Die österreichische Erstaufführung wird in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln in der Roten Bar gezeigt.

Das Volx/Margareten wird am 9. und 10. November zum Zentrum des Festivals „Albanischer November“ im Rahmen des Kulturjahres Österreich – Albanien 2018. Das Tanzstück „Shaima“ („Das Taschentuch“) beschäftigt sich mit dem scheinbar unauffälligen Stofftuch, das zur Zeiten der Diktatur ein selbstverständliches Utensil des albanischen Alltags war und feiert am 9. November Uraufführung. Zusätzlich steht der Talk „Allianz zum Schutz des Theaters“, bei dem der Journalist Ervin Goci von den Bemühungen einiger Aktivist/innen, das Nationaltheater in Tirana vor dem Abriss zu schützen erzählt, und die Performance „I, the city“, die ein persönliches Portrait der Stadt Shkodër zeichnet, auf dem Programm des Festivals (beides 10. November, Volx/Margareten).

Ebenfalls im Volx/Margareten kehrt vom 16. bis 18. November die interaktive Spieleinstallation „Vienna – All tomorrows“ zurück, bei dem die Zukunft der österreichischen Hauptstadt in der Hand der Spieler/innen liegt. 
Regisseur Sebastian Schug, der in den Bezirken bereits Robert Seethalers „Der Trafikant“ und auf der Hauptbühne Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ inszenierte, widmet sich heuer der Komödie „Heisenberg“ von Simon Stephens. Die ungewöhnliche Romanze feiert am 30. November im Volx/Margareten ihre österreichische Erstaufführung.

In der Roten Bar ist im November neben Publikumsgesprächen und Nachtvolk-Produktionen am 29. November „Die Spielplan – Teil 2“ zu sehen. Regisseurin Bérénice Hebenstreit und der Dramaturg Michael Isenberg untersuchen anhand der Spielpläne die aktuellen Geschlechterverhältnisse an österreichischen Theatern.

In der November-Ausgabe der erfolgreichen Gesprächsreihe „Trojanow trifft.“ diskutiert der Autor Ilija Trojanow am 18. November mit seinen Gästen Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und Stand-up-Comedian Toby Arsalan – der im Prolog eine Kostprobe seines Könnens gibt – über jüdischen und muslimischen Humor.

Den Spielplan für alle Spielstätten sowie Informationen zu den November-Premieren finden Sie im Anhang.

Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang finden Sie die Spielplandaten für November 2018.

Auf der Hauptbühne ist ab 16. November Friedrich Schillers Drama „Don Karlos“ zu sehen. Mit dem hochpolitischen Vater-Sohn-Konflikt gibt die polnische Künstlerin Barbara Wysocka ihr Regie-Debüt in Österreich.

Zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 zeigt das Volkstheater zwei Arbeiten: Am 6. November findet im Volkstheater in Kooperation mit dem österreichischen Parlament die erstmalige szenische Lesung des Buches „Gelebt, erlebt, überlebt“ von Gertrude Pressburger statt. Die als „Frau Gertrude“ bei den letzten österreichischen Präsidentschaftswahlen bekannt gewordene Zeitzeugin verarbeitet darin ihre Kindheitserinnerungen in Wien und erzählt von der Flucht ihrer Familie und der Deportation nach Auschwitz. Am 11. November gastiert das Budapester Golem-Theater mit „Kochbuch zum Überleben“, einer Arbeit über den Alltag ungarisch/jüdischer Zwangsarbeiter/innen 1944, die inmitten von Hunger und Elend Kochrezepte aus imaginären Zutaten erfinden – das Kochbuch sollte später zum Bestseller in Ungarn werden. Die österreichische Erstaufführung wird in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln in der Roten Bar gezeigt.

Das Volx/Margareten wird am 9. und 10. November zum Zentrum des Festivals „Albanischer November“ im Rahmen des Kulturjahres Österreich – Albanien 2018. Das Tanzstück „Shaima“ („Das Taschentuch“) beschäftigt sich mit dem scheinbar unauffälligen Stofftuch, das zur Zeiten der Diktatur ein selbstverständliches Utensil des albanischen Alltags war und feiert am 9. November Uraufführung. Zusätzlich steht der Talk „Allianz zum Schutz des Theaters“, bei dem der Journalist Ervin Goci von den Bemühungen einiger Aktivist/innen, das Nationaltheater in Tirana vor dem Abriss zu schützen erzählt, und die Performance „I, the city“, die ein persönliches Portrait der Stadt Shkodër zeichnet, auf dem Programm des Festivals (beides 10. November, Volx/Margareten).

Ebenfalls im Volx/Margareten kehrt vom 16. bis 18. November die interaktive Spieleinstallation „Vienna – All tomorrows“ zurück, bei dem die Zukunft der österreichischen Hauptstadt in der Hand der Spieler/innen liegt. 
Regisseur Sebastian Schug, der in den Bezirken bereits Robert Seethalers „Der Trafikant“ und auf der Hauptbühne Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ inszenierte, widmet sich heuer der Komödie „Heisenberg“ von Simon Stephens. Die ungewöhnliche Romanze feiert am 30. November im Volx/Margareten ihre österreichische Erstaufführung.

In der Roten Bar ist im November neben Publikumsgesprächen und Nachtvolk-Produktionen am 29. November „Die Spielplan – Teil 2“ zu sehen. Regisseurin Bérénice Hebenstreit und der Dramaturg Michael Isenberg untersuchen anhand der Spielpläne die aktuellen Geschlechterverhältnisse an österreichischen Theatern.

In der November-Ausgabe der erfolgreichen Gesprächsreihe „Trojanow trifft.“ diskutiert der Autor Ilija Trojanow am 18. November mit seinen Gästen Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und Stand-up-Comedian Toby Arsalan – der im Prolog eine Kostprobe seines Könnens gibt – über jüdischen und muslimischen Humor.

Den Spielplan für alle Spielstätten sowie Informationen zu den November-Premieren finden Sie im Anhang.

Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac

Kontakt

Lena Fuchs (Leitung Kommunikation)
Tel: +43-1-52111-282
M: +43-664-6193205

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