Meldung vom 22.11.2018

Badora trifft Beckermann: Gespräch über Ausgrenzung, Antisemitismus und das Wir-Gefühl im Zeitalter des Populismus

Sonntagsmatinee "Wir sind wir" moderiert von Nina Horaczek am 2. Dezember um 11 Uhr in der Roten Bar des Volkstheaters
Anna Badora

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Ruth Beckermanns preisgekrönter Dokumentarfilm und österreichischer Oscar-Kandidat "Waldheims Walzer" zeigt den Schulterschluss nationaler Kräfte und die Mechanismen der Mobilisierung antisemitischer Gefühle als Abwehrreaktion auf die Entlarvung der NS-Vergangenheit von Kurt Waldheim durch den jüdischen Weltkongress.
Anna Badoras aktuelle Inszenierung "Der Kaufmann von Venedig" konfrontiert das Theaterpublikum mit salonfähigem Alltagsrassismus und Antisemitismus. Wer "der Jude" ist, legt das Theaterpublikum in einer demokratischen Wahl fest. Die Mehrheit entscheidet und behauptet ihr Recht. In einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft erhebt sich die Frage, ob das von vielen Bürger/innen erstrebte Wir-Gefühl nur über  Stigmatisierung vermeintlicher Sündenböcke zu verwirklichen ist. Was braucht es, um die Kräfte der Zivilgesellschaft zu mobilisieren?

Wir sind wir
Sonntag, 2. Dezember, 11 Uhr, Rote Bar
mit Anna Badora und Ruth Beckermann
Moderation Nina Horaczek
Eintritt frei, Zählkarten unter 52111-400
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Bilder

4 480 x 6 720
Ruth Beckermann
1 280 x 855

Kontakt

Lena Fuchs (Leitung Kommunikation)
Tel: +43-1-52111-282
M: +43-664-6193205

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