Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang finden Sie die Spielplandaten für März 2019.

Am 29. März feiert das Volkstheater mit Tennessee Williams‘ Südstaaten-Drama „Endstation Sehnsucht“ die letzte Premiere im Haupthaus in dieser Spielzeit. Die preisgekrönte, junge Regisseurin Pınar Karabulut, die in der letzten Spielzeit mit „Heimwärts“ von Ibrahim Amir ihr erfolgreiches Wien-Debüt gab, inszeniert den großen amerikanischen Klassiker.

Gleich drei Projekte von und mit Autor Josef Haslinger stehen im März am Spielplan: Die Uraufführung seines Romans „Opernball“ am 17. März in der Regie von Alexander Charim zeigt, dass der Politthriller über rechten Terror von 1995 nichts an Aktualität verloren hat.
Haslingers Biografie steht am 9. März im Mittelpunkt: Im Rahmen des literarisch-musikalischen Abends „Child in Time“ spricht er in der Roten Bar über sein Aufwachsen im Waldviertel und seine Zeit im Kloster Zwettl, in dem er Sängerknabe war. Das Lilo Kraus Trio sorgt bei diesem sehr persönlichen Abend mit einem originellen Cross-Over aus Klassik und Volksmusik, Jazz und Blues für musikalische Begleitung.
Die momentanen politischen Entwicklungen beleuchtet Josef Haslinger am 10. März mit Ilija Trojanow. Die sechste Ausgabe der Gesprächsreihe „Trojanow trifft.“ widmet sich dem Thema „Wie konnte das passieren? – Das Gespenst des Rechtsrucks in Österreich“. Den Prolog liefert Volkstheater-Ensemblemitglied Sebastian Klein mit einem Ausschnitt aus der Inszenierung „Opernball“.

Die Digitalisierung bildet einen weiteren Themenschwerpunkt im März, wenn der Startschuss für das Projekt #digitalnatives19, realisiert vom Volkstheater gemeinsam mit Mitgliedern der Europäischen Theaterunion (UTE), fällt. 
Im Volx/Margareten beleuchtet die Stückentwicklung des Jungen Volkstheaters „Silver Surfer“ das Internetverhalten von Wiener Senior/innen und deren Enkel/innen. Nach Publikums-Hits wie „Ausblick nach oben“ und „Die Summe der einzelnen Teile“ ist „Silver Surfer“ ein weiteres partizipatives Projekt von Constance Cauers und Malte Andritter. Premiere ist am 30. März im Volx/Margareten. Am 31. März findet im Volx/Margareten die Wiederaufnahme von „Vienna – All Tomorrows“, der spielbaren AR-Installation über die Zukunft Wiens, statt.
In der Roten Bar moderiert am 31. März Puls 4 Info-Chefin Corinna Milborn die „Volkstheatergespräche“ zum Thema „Digitalität und Demokratie“.

Im Volkstheater in den Bezirken tourt im März weiterhin die Komödie „Der Raub der Sabinerinnen“.

Zum letzten Mal im Haupthaus zeigt das Volkstheater im März die Komödien „Gutmenschen“ von Yael Ronen (30.3.) und „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffer (26.3.).

Den Spielplan für alle Spielstätten, sowie Informationen zu den März-Premieren finden Sie im Anhang.

Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
wegen Erkrankung im Ensemble entfällt die Vorstellung "Don Karlos" von Friedrich Schiller / Regie Barbara Wysocka  am 4. Februar ersatzlos.

Am 2. Februar findet nach der Vorstellung von "König Ottokars Glück und Ende" ein zusätzliches Publikumsgespräch in Anwesenheit des Regisseurs Dušan David Pařízek statt.
 
Alle anderen Spielplandaten bleiben unverändert gültig, Sie finden den aktualisierten Februar-Spielplan noch einmal im Anhang.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
 
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Liebe Kolleg/innen,
 
unter diesem Link können Sie ab sofort die Szenenfotos zu "Watschenmann" nach dem Roman von Karin Peschka (Regie Bérénice Hebenstreit; Premiere am 31. Jänner, 20 Uhr im Volx/Margareten) herunterladen.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Liebe Kolleg/innen,
 
unter diesem Link können Sie ab sofort die Szenenfotos zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch (Regie Viktor Bodó, Premiere am 1. Februar, 19.30 Uhr im Volkstheater) herunterladen.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Liebe Kolleg/innen,
 
unter diesem Link können Sie ab sofort die Vorabfotos zu "Rojava" von Ibrahim Amir (Regie Sandy Lopičić, Premiere am 28. Februar, 19.30 Uhr im Volkstheater) herunterladen.
 
Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater
Lena Fuchs und Enna Zagorac
Volkstheater inszeniert aufsehenerregende Aktion für die kommende Premiere „Biedermann und die Brandstifter“
Brandstiftung in der Innenstadt? Ein ausgebranntes Autowrack, ein abgefackelter Flügel, ein angesengtes Sofa und andere verkohlte Objekte an mehreren Wiener Hotspots lassen auf den ersten Blick auf einen vandalistischen Akt schließen. Erst bei näherem Hinsehen entpuppen sich die abgefackelten Objekte als auffällige Kunstaktion des Wiener Volkstheaters zur Einstimmung auf das neue Stück "Biedermann und die Brandstifter" (Premiere am 1. Februar 2019). 
Am Westbahnhof, rund um das Museumsquartier, in der Galerie Mario Mauroner Contemporary Art sowie in den Szenelokalen NENI am Naschmarkt und Motto am Fluss sind die brandheißen Kunstwerke noch bis zur Premiere am 1. Februar zu sehen. 
Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ ist brandgefährlicher Stoff. Der preisgekrönte ungarische Regisseur Viktor Bódo inszeniert das „Lehrstück ohne Lehre“, bereits seine dritte Regiearbeit am Volkstheater. 
„Kaum etwas ist bei näherer Betrachtung das, was es anfangs scheint, oder auch umgekehrt: Die Wahrheit ist die beste Tarnung. Die auffällige Kunstaktion mitten in unserer Stadt soll aufmerksam machen auf die Kernbotschaft unseres neuen Stücks, aber auch Spaß machen. Bei der neuen Kampagne unterstützt uns die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann“, so Volkstheater-Direktorin Anna Badora zum Hintergrund. 
 
Die Locations und Objekte: 
  • Westbahnhof Haupthalle, Europaplatz 2, 1150 Wien (Sofa)
  • MQ Haupteingang, Museumsplatz 1, 1070 Wien (Auto)
  • MQ Innenhof, Museumsplatz 1, 1070 Wien (Flügel)
  • NENI Am Naschmarkt, Naschmarkt 510, 1060 Wien (Tisch)
  • Motto am Fluss, Franz-Josefs-Kai 2, 1010 Wien (Bett)
  • Galerie Mario Mauroner Contemporary Art, Weihburggasse 26, 1010 Wien (Bilderrahmen)
 
Weitere Meldungen laden

Willkommen

Willkommen in unserem Online-Pressebereich. Hier finden Sie zum Download honorarfreie Pressefotos aller Produktionen, Pressemeldungen und aktuelle Medientermine.


Kontakt

Lena Fuchs (Leitung Kommunikation)
Tel: +43-1-52111-282
M: +43-664-6193205
 
Enna Zagorac (Mitarbeit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel: +43-1-52111-263
M: +43-664-6193206
enna.zagorac@volkstheater.at
 
Volkstheater Ges.m.b.H.
Arthur-Schnitzler-Platz 1
A-1070 Wien


Top Meldungen

Volkstheater-Privatstiftung veröffentlicht Ausschreibung für künstlerische Direktion ab 2020/21
      
Der Vorstand der Volkstheater-Privatstiftung veröffentlichte heute die Ausschreibung für die künstlerische Leitung ab der Spielzeit 2020/21. Gemäß Stellenbesetzungsgesetz wird die Ausschreibung in der Wiener Zeitung und in überregional erscheinenden Zeitungen in Österreich und Deutschland sowie online auf diversen Fach-Portalen inseriert, die Bewerbungsfrist endet am 11. Februar 2019. 
Die Ausschreibung der Position wurde notwendig, da Anna Badora, die aktuelle künstlerische Direktorin des Volkstheaters, im Juni 2018 bekanntgeben hatte, dass sie für keine weitere Direktionsperiode zur Verfügung steht. Ihre Direktion endet damit im Sommer 2020. Den Wortlaut der Ausschreibung finden sie anbei:

--------------------------------------------------

Ausschreibung KÜNSTLERISCHE DIREKTION VOLKSTHEATER

Das Volkstheater ist eine der führenden Sprechbühnen Wiens. Mit bis dato jährlich 230 Vorstellungen und 8 Produktionen im Haupthaus (ohne Wiederaufnahmen)  prägt das Haus wesentlich das Theatergeschehen der Stadt.   
 
Das Volkstheater beschäftigt rund 200 ständige Mitarbeiter/innen  und verfügt über einen Jahresetat von rund 15 Mio EUR.    
 
Die Volkstheater-Privatstiftung ist Eigentümerin der Volkstheater GmbH. Der Stiftungsvorstand  wird durch Ausschreibung gemäß Stellenbesetzungsgesetz mit Start der Spielzeit 2020/21    
die künstlerische Direktion neu besetzen. Der/die künstlerische Direktor/in verantwortet den gesamten künstlerischen Bereich  und übernimmt gemeinsam mit der kaufmännischen Leitung die Geschäftsführung des Volkstheaters.   
 
Für diese Position wird eine profilierte Persönlichkeit/ein profiliertes Kollektiv gesucht, die/das für ein zeitgenössisches, politisches Theater mit einer unverwechselbaren Handschrift steht und über eine geeignete künstlerische und organisatorische Leitungserfahrung verfügt.   
 
Die neue Leitung hat Interesse an 
  • der eindeutigen Positionierung und Profilierung des Volkstheaters in der Wiener Theaterlandschaft  als Ort mit Strahlkraft  
  • einem intensiven Austausch mit dem Publikum, der Gewinnung neuer Publikumsschichten sowie zeitgemäßen Vermittlungsprogrammen 
  • neuen Theaterformen im Zusammenspiel mit der internationalen und lokalen freien Szene 
  • der Auseinandersetzung mit der Stadt und ist in der Lage, überzeugende künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die der Größe des Hauses gerecht werden.   
 
Verhandlungsbasis für das Jahresbruttogehalt der ausgeschriebenen Position beträgt 130.000 EUR. Für die Vertragslaufzeit sind fünf Jahre vorgesehen.  
 
Schriftliche Bewerbungen inklusive Lebenslauf und einem aussagekräftigen künstlerischen Konzept  sind bis 11. 02. 2019 (Poststempel) an den Stiftungsvorstand der Volkstheater-Privatstiftung,  Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien zu richten (eingesandte Unterlagen werden nicht rückübermittelt). Alternativ können Sie Ihre Bewerbung an stiftung@volkstheater.at mailen.
 

Volkstheater zeigt bis Jahresende vier Produktionen mit fremdsprachigen Übertiteln
English version below

(Sprach-)Barrieren senken: Das Volkstheater setzt sein erfolgreiches Angebot fremdsprachig übertitelter Stücke fort. Aktuell sind alle Spieltermine von Yael Ronens Uraufführung „Gutmenschen“, dem Shakespeare-Klassiker „Der Kaufmann von Venedig“ und ab 16. November dem Schillerschen Königsdrama „Don Karlos“ mit englischen Übertiteln zu sehen. Ab 12. Dezember wird das Angebot durch Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“ ergänzt, hier kommen neben englischen erstmals auch tschechische Übertitel zum Einsatz. Bis Ende Dezember sind damit noch 15 Vorstellungen mit fremdsprachigen Übertiteln im Programm des Volkstheaters. 
„Grillparzers historische Parabel „König Ottokars Glück und Ende“ wird das zehnte Stück sein, das wir im großen Haus mit fremdsprachigen Übertiteln zeigen. Ich bin stolz darauf, dass sich das Volkstheater seit 2016 auch jenen Publikumsschichten öffnet, die durch eine Sprachbarriere ansonsten ausgeschlossen wären“, so Volkstheater-Intendantin Anna Badora.   
Alle aktuellen Produktionen mit Übertiteln werden auch 2019 auf dem Spielplan des Volkstheaters vertreten sein, die jeweiligen Vorstellungstermine werden zu Beginn des Vormonats veröffentlicht.
 
 
Volkstheater showcases four productions with foreign-language supertitles 
„Gutmenschen“, „Der Kaufmann von Venedig / The Merchant of Venice“ and „Don Karlos“ with English, „König Ottokars Glück und Ende“ with English and Czech supertitles
 
The Volkstheater is continuing its successful offer of shows with supertitels in foreign languages. Currently, all dates of Yael Ronens „Gutmenschen“, the Shakespeare classic „Der Kaufmann von Venedig / The Merchant of Venice“ and from 16 November Schiller's royal drama „Don Karlos“ are showcased with English supertitles. As of December 12th, the offer will be supplemented by Grillparzer‘s „König Ottokars Glück und Ende“, which will feature Czech subtitles alongside English for the first time. From now until the end of December, the program will consist of 15 dates with foreign-language supertitles.
„Grillparzer‘s historical parable „König Ottokars Glück und Ende“will be the tenth piece that we show in with foreign-language supertitles. I'm proud that since 2016 the Volkstheater is also open for those audiences that would otherwise be excluded by a language barrier,“ states Volkstheater’s artistic director Anna Badora.
All current productions with surtitles will also on Volkstheater‘s 2019 repertoire, the respective performance dates will be published at the beginning of the previous month.
 

Volkstheater Wien: Presseinformation Spielzeit 2018/19
      
In der vierten Spielzeit von Anna Badora verführt das Volkstheater sein Publikum wieder dazu, seinen Überzeugungen untreu zu werden – probeweise. 
Mehr denn je dient die Bühne als Ort für riskante Wahlmöglichkeiten, Utopien und Grenzüberschreitungen. Die aufreizenden Fragen nach Haltungen gehen von Klassikern aus – „Der Kaufmann von Venedig“, „Don Karlos“, „König Ottokars Glück und Ende“ – ebenso wie von neuen Stücken, Christine Eders Politshow „Verteidigung der Demokratie“ (AT) und Ibrahim Amirs Drama „Rojava“, „Die rote Zora und ihre Bande“, „Biedermann und die Brandstifter“ und „Endstation Sehnsucht“ komplettieren den debattenfreudigen Spielplan im großen Haus.
Mit Dušan David Pařízek inszeniert erstmals ein Tscheche in Österreich Grillparzers habsburgisches Königsdrama, als Regisseur von Max Frischs Parabel kehrt auch Victor Bodo ans Volkstheater zurück. Ihre Debüts am Haus geben die aufsehenerregende polnische Regisseurin Barbara Wysocka (zum ersten Mal in Österreich) sowie der Musiker und Regisseur Sandy Lopičić. Robert Gerloff und Pınar Karabulut erweitern am Volkstheater die Liste an ausgezeichneten jungen Kräften, die sich mit Studioproduktionen für kontinuierliche Zusammenarbeit empfehlen konnten. Zur Saisoneröffnung am 8. September inszeniert Anna Badora Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“. Insgesamt stehen in der Saison 2018/19 sieben Ur- und Erstaufführungen auf dem Spielplan, im Volx/Margareten bearbeitet Alexander Charim „Opernball“ von Josef Haslinger für die Bühne, in den Bezirken geht Simon Stephens’ Erfolgsstück „Heisenberg“ auf Tournee. Mit der Dramatisierung „Watschenmann“, den partizipativen Stückentwicklungen „Werte Familie“ und „Silver Surfer“ werden weitere Österreich-Bezüge gesetzt. Nestroy-Preisträger 2017 Felix Hafner inszeniert „Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause“, das neue Stück von Sybille Berg. In den Bezirken stehen außerdem „Der Weibsteufel“, „Die Leiden des jungen Werther“ und „Der Raub der Sabinerinnen“ auf dem Programm. Erfolgreich eingeführte Diskurs-Formate wie die „Volkstheatergespräche“ mit Corinna Milborn und die Matineereihe „Trojanow trifft.“ mit Ilija Trojanow und seinen Gästen bereichernauch in der neuen Spielzeit das Angebot.
„Ja, wir bieten noch mehr Informationen“, sagt die künstlerische Direktorin Anna Badora. „Aber eben nicht als rohen Datenfluss, der unsere Köpfe überschwemmt und orientierungslos macht. Wir setzen sie in den Kontext unserer Lebenswelten. So hoffen wir, unseren Besucher/innen daraus Bedeutung zu destillieren, im Dialog, in der Auseinandersetzung mit dem Widersprüchlichen, dem Anderen. Und ja, das gefährdet unser aller Überzeugungen. Seien Sie also gewarnt.“

Die Pressemappe zur heutigen Spielplanpräsentation finden Sie im Anhang sowie in der Dokumentenübersicht.
Das Spielzeitheft können Sie über diesen Link online durchblättern: https://issuu.com/volkstheaterwien/docs/2018-19_jahresvorschau_kern_issuu bzw. in der Dokumentenübersicht herunterladen.