ERNIEDRIGTE UND BELEIDIGTE
„Erniedrigte und Beleidigte“ in der Regie von Sascha Hawemann ab 15. September zu sehen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Bereits am 15. September findet die zweite Haupthauspremiere im Volkstheater statt:

Menschen in den Fängen einer Großstadt, in der jederzeit der Totalschaden droht: „Erniedrigte und Beleidigte“ (nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor M. Dostojewski) ist eine Geschichte voll Seinsdruck und Liebesdruck in einer Welt ohne Utopien.
Im Zentrum ein Autor, der schreibt, während er lebt. Der alles beobachtet: ein bitterarmes Waisenkind, das eigentlich eine Fürstentochter ist, zwei Eltern, die alles verloren haben, eine Vierer-Liebe, die höchstens für zwei Beteiligte gut ausgehen kann, einen Machtmenschen, der die Puppen tanzen lässt – und der eigene Körper, zitternd, am Boden.

Regisseur Sascha Hawemann, bekannt für bildgewaltige Kosmen mit Tiefenschärfe, die vom Gestern durchs Heute auf morgen blicken, nennt die Bewohner*innen dieses Weltromans „Splittermenschen – angepasst und zusammengerissen, an und für sich, das ewige, gottgewollte, unabänderliche Ausbeuten. Menschbleiben letzter Auftrag der verpassten Revolution.“

 

ERNIEDRIGTE UND BELEIDIGTE
nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor M. Dostojewski
Regie Sascha Hawemann

Mit: Andreas Beck, Frank Genser, Evi Kehrstephan, Lavinia Nowak, Uwe Schmieder, Samouil Stoyanov, Friederike Tiefenbacher und Xell. (Live-Musik)

Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüm: Hildegard Altmeyer
Musik: Xell.
Dramaturgie: Anne-Kathrin Schulz

Premiere: 15. September 2021, 19:30 Uhr
Weitere Termine:
16. und 24. September / 13., 20. und 21. Oktober, jeweils 19:30 Uhr
An ausgewählten Terminen finden Einführungs- und Nachgespräche mit der Dramaturgin Anne-Kathrin Schulz und dem Ensemble in der Roten Bar statt. Details finden Sie im Spielplan unter www.volkstheater.at

Unter diesem Link finden Sie Szenenfotos zum Download.


Weitere Premieren im September:

„Heldenplätze“ Uraufführung von Calle Fuhr. Regie Calle Fuhr
Bezirke-Premiere: 17. September 2021, 19:30 Uhr im VZ Brigittenau, 20. Bezirk

„Drei Schwestern“ von Susanne Kennedy nach Anton Tschechow. Regie Susanne Kennedy
Wien-Premiere: 22. September 2021, 19:30 Uhr

„Einsame Menschen“ von Gerhart Hauptmann. Regie Jan Friedrich, Kay Voges und Ensemble
Premiere: 29. September 2021, 19:30 Uhr

 

Mit freundlichen Grüßen,
Patrizia Büchele und Enna Zagorac

 

Volkstheater Spielplan Oktober 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang finden Sie die den gesamten Volkstheater-Spielplan für Oktober 2021.


„Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard in der Regie von Kay Voges ist nach der erfolgreichen Premiere beim House Warming im Frühling 2021 ab 6. Oktober wieder im Volkstheater zu sehen.


Am 14. Oktober öffnet das Volkstheater erstmals die Dunkelkammer für sein Publikum. Die Uraufführung „Zertretung – 1. Kreuz brechen oder Also alle Arschlöcher abschlachten“ präsentiert die erste Arbeit der radikalen und sprachgewaltigen Hausautorin Lydia Haider in der Regie von Kay Voges – ein unendlicher, emotionaler, obszöner Strom der Wörter, in dem wir gefangen sind. Was, wenn wir nicht mehr wissen, wer die Guten, die Bösen, die Schützenswerten, oder die, die zu vernichten sind?

Ebenfalls in der Dunkelkammer ist die Uraufführung „Encore – über das Ende und Danach“ von Calle Fuhr, der sich auch für die Regie verantwortlich zeigt, zu sehen. Nach dem Ende einer Vorstellung kommt der Applaus, und mit etwas Glück ruft jemand „Zugabe“. „Encore“ ist ein Abend auf der Schwelle zwischen dem Ende und dem Danach. Eine Vorstellung ohne Anfang, ohne Mitte und ohne Ende – eine reine Zugabe. Premiere ist am 20. Oktober. In Kooperation mit der Schauspielschule Graz sind auf der Bühne drei Schauspielstudierende zu sehen.

Bei „Oktoberfest Phantom“ von Philip Gröning rekonstruiert eine Künstliche Intelligenz aus Selfies und kurzen Clips – geschossen auf vergangenen Oktoberfesten, gefunden auf Social-Media Kanälen – die Räumlichkeiten der berühmten Zelte. In einer performativen Installation zwischen Intensivstation und Raumfahrt betreten die Zuschauer*innen – ausgestattet mit VR-Brillen und Kopfhörern – ein Festzelt der Erinnerung und des Phantomschmerzes des bekanntesten Volksfestes der Welt, welches bereits zwei Jahre in Folge nicht stattfinden konnte. Ab 29. Oktober in der Dunkelkammer.


Von 15. bis 17. Oktober findet im gesamten Volkstheater das Festival „The new normal“ statt, welches sich dem Mensch, der Natur und dem Leben in Zeiten (nach) der Pandemie widmet. An insgesamt drei Tagen finden Konzerte, Gastspiele, Gespräche und Lecture Performances statt. So sind unter anderem die Premiere „I am (VR)“ von Susanne Kennedy sowie das Gastspiel „Girl from the fog machine factory“ von Thom Luz zu sehen. Detaillierte Information werden zeitnah kommuniziert.


Am 24. Oktober gastiert die Sängerin, Songwriterin, Musikerin und Mitglied des Projekts „Die Heiterkeit“, Stella Sommer im Volkstheater und präsentiert ihr zweites englischsprachiges Solo-Album „Northern Dancer“. Auratisch und unnahbar, voller Eleganz und Wärme, irgendwo auf unsicherem Terrain zwischen Pop und Chanson, zwischen Hochamt und Fegefeuer. Tickets sind bereits erhältlich!


Nach über 40 Jahren verabschiedet sich Doris Weiner vom Volkstheater.Pandemiebedingt musste ihre letzte Produktion für das Volkstheater in den Bezirken auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Nun ist es aber endlich so weit: Anstelle einer Bezirke Tournee ist Doris Weiner zum Abschied noch einmal auf der großen Bühne im Haupthaus zu sehen!
Am 30. und 31. Oktober finden insgesamt 3 Vorstellungen von „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ mit Weiner als pensionierte Pädagogin Lily Harrison statt.


Der Vorverkauf für alle Oktober-Veranstaltungen beginnt am 10. September.

Weitere Informationen zu den Oktober-Premieren, sowie den detaillierten Spielplänen für Oktober und September (bitte beachten Sie die kleinen Änderungen) für alle Spielstätten finden Sie im Anhang.

Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater,
Patrizia Büchele und Enna Zagorac

Volkstheater Spielplan September 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang finden Sie die den gesamten Volkstheater-Spielplan für September 2021.


Am 03. September eröffnet das Volkstheater die Spielzeit 21/22 mit der Österreichischen Erstaufführung von Wolfram Lotz‘ „Die Politiker“ in der Regie von Kay Voges. Wolfram Lotz gilt nicht umsonst als eine der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik. „Die Politiker“ ist eine Kaskade aus Worten, die den Kreislauf anschmeißt, das Menschsein erforscht, in die Zeit lauscht – eine hochpoetische Flut für Hirn und Herz. Ein Saisonauftakt mit 13 Schauspieler*innen und zwei Live-Musiker*innen.

„Erniedrigte und Beleidigte“ nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor M. Dostojewski feiert am 15. September in der Regie von Sascha Hawemann Premiere am Volkstheater. Hawemann ist bekannt für bildgewaltige Kosmen mit Tiefenschärfe, die von Gestern durch das Heute auf morgen blicken. Immer im Mittelpunkt: Der Mensch.

„Drei Schwestern“ von Susanne Kennedy (nach Anton Tschechow) feiert am 22. September Wien-Premiere. Nach erfolgreichen Vorstellungen an den Münchner Kammerspielen geht die Inszenierung in einer Adaption ins Repertoire des Volkstheaters über. Kennedy will Tschechows Schwestern von ihrer unerfüllten Sehnsucht befreien und schlägt eine Perspektivenwechsel vor: Was, wenn die Zeit ein Kreis ist und wir jeden einzelnen Augenblick unsers Lebens immer wieder leben werden?

Vier Menschen endlos daheim, die aus ihren Abhängigkeiten nicht mehr herausfinden: „Einsame Menschen“ von Gerhart Hauptmann, in der Regie von Jan Friedrich, Kay Voges und Ensemble ist ab 29. September zu sehen. In einer Zeit voller gesellschaftlicher Umbrüche schildert diese Inszenierung den Kampf von Individuen, die neue Formen der Gemeinschaft suchen und dabei doch nicht zueinander finden.

Ab 07. September führt der erfolgreiche Audiowalk „Black Box“ von Stefan Kaegi//Rimini Protokoll wieder durch das gesamte Volkstheater – von der Lichtbrücke ganz oben bis zum Souffleur*innenkasten ganz unten.

 

Das Volx in Margareten wird am 09. September mit der Uraufführung „Oh Darling Darling – Don’t be such a baby“, einer Operette von Marius Schötz, Marthe Meinhold und Ensemble, eröffnet. Regie und Komposition von Marius Schötz.Selten scheiden sich über eine Kunstform so sehr die Geister, wie es bei der Operette der Fall ist.Schötz lässt sich von der Uneingeschränktheit dieses offenen Genres leiten – wo ginge das besser als hier in Wien mit seiner über hundertfünfzigjährigen, ganz eigenen Operettentradition. Es scheint als wäre durch diese Vergangenheit alles möglich!
Die Operette ist geblockt nur im September und Oktober zu sehen.

 

Mit „Heldenplätze“ von Calle Fuhr startet das Volkstheater in den Bezirken seine erste Tournee: Wir sind was wir sind, weil wir uns erinnern. Wer aber will sich wirklich erinnern? Autor und Regisseur Calle Fuhr blickt in diesem Monolog gemeinsam mit der Schauspielerin Gerti Drassl auf unsere Sehnsucht nach Vorbildern. Und darauf, wie deren Leben mit der eigenen Biografie verknüpft sind. Premiere ist am 17. September.


Die Rote Bar wird im September erstmals nach der Generalsanierung mit einem umfangreichen Programm für das Publikum geöffnet:

„Die Fellner-Lesung“ vom Institut für Medien, Politik und Theater (Felix Hafner, Emily Richards und Anna Wielander) präsentiert am 13. September eine Anleitung zum Fellnerismus.

In „Nackt & Mutiert“ feiern der Horrorregisseur Jörg Buttgereit und Film- und Musikexperte Christian Fuchs (FM4) mit ihren Filmlektionen zu zwielichtigen Welten am 20. September unglaubliche 81 Jahre Bruce Lee.

Politiker, Punk, Sänger, Arzt, Geschäftsmann und Bierologe Marco Pogo präsentiert am 23. September sein Buch „Gschicht’n“ – und diese haben es in sich!

Ein Blick hinter die Kulissen des Investigativ-Journalismus bietet die Reihe „Dossier-Hinterzimmer“ von und mit Dossier-Journalist*innen und Gästen, erstmals am 24. September.

Der neue musikalische Leiter des Volkstheaters, Paul Wallfisch, lädt einmal im Monat ein zu anarchistischen Remixen aus Musik und Literatur. Den Auftakt von „Peter Cat’s Wide World of Sound“ macht ein Abend rund um Ilse Aichinger am 25. September.

In „Gegenwartskunde – Analysen zur Nachrichtenlage“ analysiert Natascha Strobl – eine der führenden Polit-Expert*innen des Landes – am 28. September die tagesaktuelle Lage.


Weiters ist der Film und Rauminstallation „Quadrat II“ nach Samuel Beckett in der Einrichtung von Kay Voges im Weißen Salon zu sehen. Zuschauer*innen, die ein Ticket für eine laufende Vorstellung im Haupthaus haben, können damit auch die Installation besuchen. Die Installation ist ab 03. September, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.


Am 30. September präsentiert Sophia Kennedy ihr zweites Album „Monsters“ im Volkstheater – und ist somit erstmals live in Wien auf der großen Bühne zu sehen. „Monsters“, produziert von Mense Reents (Die Goldenen Zitronen) und auf City Slang erschienen, ist Musik voller Plot-Twists, voller unvorhergesehener Hooks und Kurven, immer kurz vor dem Auseinanderfallen. Ein Soundtrack für eine sich auflösende Welt.
Im Laufe der Spielzeit wird das Volkstheater regelmäßig zur Musik-Location renommierter Künstler*innen und junger Talente. Ticktes für die ersten Konzerte von Sophia Kennedy, Stella Sommer (24. Oktober) und Bohren & the Club of Gore (24. November) sind bereits erhältlich.

 

Den detaillierten Spielplan für alle Spielstätten sowie Informationen zu den September-Premieren finden Sie im Anhang.
Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen im September beginnt am 16. August 2021.


Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater,
Patrizia Büchele und Enna Zagorac

 

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