Meldung vom 26.02.2026

Programmpräsentation Wiener Festwochen | Freie Republik Wien 2026

Die Produktionen im Volkstheater
MYTHEN DES ALLTAGS // Bernardo Arias Porras, Nancy Mensah-Offei, Johanna Wokalek © Antonia Mayer

MYTHEN DES ALLTAGS // Bernardo Arias Porras, Nancy Mensah-Offei, Johanna Wokalek

Zu dieser Meldung gibt es: 1 Bild

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Wiener Festwochen | Freie Republik Wien haben heute ihr Programm für 2026 vorgestellt und die Republic of Gods ausgerufen. Das Volkstheater freut sich auf die Premieren „Mythen des Alltags“ (16. Mai) und „Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2“ (15. Mai), die gemeinsam mit den Wiener Festwochen entstehen. Außerdem werden drei weitere Produktionen aus dem Festwochen-Programm im Volkstheater stattfinden.

MYTHEN DES ALLTAGS
Kollektiverzählung von Mattias Andersson
Uraufführung
Regie Mattias Andersson
Eine gemeinsame Produktion des Volkstheaters mit den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien.
Premiere: 16. Mai 2026, 19:30 Uhr im Volkstheater
weitere Vorstellungen im Mai und Juni

„15 minutes of fame“ hat Andy Warhol uns einst versprochen. Jeder Mensch und jede Biografie könne zur Keimzelle eines Mythos werden. Nicht mehr nur Agamemnon, Orest und Ödipus liefern heute den Stoff, aus dem das Theater ist, sondern auch die Stadtgesellschaft selbst. In einem großangelegten Prozess über ein Jahr hinweg sucht der schwedische Regisseur und Autor Mattias Andersson die neuen Mythen Wiens im Jahr 2026. Alle Bewohner:innen sind eingeladen, ihre Geschichten zu teilen. Welcher Moment ihres Lebens gehört auf die große Bühne? Was war ein entscheidender Augenblick, der etwas verändert hat, sei es zum Guten oder Schlechten?

DAS TRAGISCHE SCHICKSAL DER SONATE NR. 2
Uraufführung
von Lina Majdalanie & Rabih Mroué
Regie Lina Majdalanie & Rabih Mroué
Koproduktion mit den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
Premiere: 15. Mai 2026, 19:30 Uhr im VZ Brigittenau
danach auf Tour durch die Wiener Bezirke

Als Chopin seine Marche funèbre komponierte, hätte er wohl kaum ahnen können, dass sie einmal bei den Beerdigungen ideologisch völlig gegensätzlicher Führer:innen gespielt werden würde – etwa der britischen Premierministerin Margaret Thatcher oder dem Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah. Ist es nicht die Musik selbst, die in solchen Momenten beerdigt wird: wenn sie ihrer Freiheit beraubt und für die Glorifizierung von Führer:innen instrumentalisiert wird? Mit unnachahmlicher Schärfe und feinem Humor sezieren die aus Beirut stammenden, inzwischen in Berlin lebenden Künstler:innen Lina Majdalanie und Rabih Mroué das Zusammenspiel von Macht, Tod und Musik.

Außerdem im Volkstheater:

Music Music – Histoire(s) du Théâtre VII
von Trajal Harrell
Premiere: 23. Mai, 19:30 Uhr im Volkstheater
weitere Vorstellungen: 24. und 25.Mai, 19:30 Uhr

Vampire´s Mountain
von Philippe Quesne
Premiere: 31. Mai, 19:30 Uhr im Volkstheater
weitere Vorstellung: 1., 2. und 3. Juni, 19:30 Uhr

SEPPUKU. El Funeral de Mishima
von Angélica Liddell
Premiere: 11. Juni, 19:30 Uhr im Volkstheater
weitere Vorstellungen: 12., und 13. Juni, 19:30 Uhr
Publikumsgespräch: 12.Juni, im Anschluss an die Vorstellung

 

Tickets sind über die Wiener Festwochen erhältlich. Tickets für „Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2“ erhalten Sie auch über das Volkstheater.

Liebe Grüße
Carolin Obermüller und Patrizia Büchele

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip: Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder (1)

MYTHEN DES ALLTAGS  Bernardo Arias Porras, Nancy Mensah-Offei, Johanna Wokalek
5 464 x 8 192 © Antonia Mayer