Meldung vom 14.10.2026

UKRAINOMANIA – Lviv, Wien, Hamburg: Jan-Christoph Gockels „Revue eines Lebens“ nach Joseph Roth

Die Kooperation von Volkstheaters und Nationaltheater Maria Zankovetska Lviv wird international fortgesetzt.
UKRAINOMANIA © Marcella Ruiz Cruz

URKAINOMANIA, Bernardo Arias Porras

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
„Ukrainomania“ – Jan-Christoph Gockels “Revue eines Lebens“ nach Texten und Motiven von Joseph Roth feierte im Jänner diesen Jahres Premiere am Volkstheater. Im Zuge der Probenarbeiten reiste das Team inklusive Ensemble im Herbst 2025 auf den Spuren Joseph Roths in die Ukraine nach Lviv. In einer vergleichslosen Kooperation mit dem Nationaltheater Maria Zankovetska Lviv entstand eine Revue gegen Krieg, Düsternis und Verzweiflung.
„Ukrainomania“ – das ist ein szenisches Pandämonium, bevölkert mit Überlebenskünstlern, „Hotelpatrioten“ und anderen Figuren aus Joseph Roths Werk. Ein zwischen Galgenhumor und Trauer balancierender Dialog zwischen Ost und West. In Wien feierte der Abend am 15. Jänner diesen Jahres Premiere mit Schauspieler:innen aus dem Volkstheater-Ensemble gemeinsam mit Solomiia Kyrylova aus der Ukraine. In Lviv folgte am 11. Juli eine völlig neue Version, erarbeitet mit dem Ensemble des Nationaltheaters in Lviv und Volkstheater-Schauspieler Bernardo Arias Porras.
 
Auch in der Spielzeit 2026/27 ist „Ukrainomania“ sowohl in Lviv als auch Wien – und darüberhinaus bei den Lessingtagen in Hamburg – zu sehen. Details zu den jeweiligen Terminen finden Sie weiter unten.
 
 
„Die Schatten waren Körper geworden, die für ein paar Jahre eigene Schatten geworfen hatten.“
Joseph Roth, Panoptikum am Sonntag
 
Wer war Joseph Roth? Ein Feuilletonist mit sarkastischem Witz, ein gefeierter Autor (u. a. „Radetzkymarsch“, „Hiob“), Porträtist einer Welt zwischen Krieg und Schein-Frieden. Doch als er am 30. Mai 1939 im Pariser Exil begraben wurde, herrschte an seinem Grab Uneinigkeit, ob hier ein Jude oder ein Christ, ein Monarchist oder ein Sozialist, ein Menschenfeind, ein großer Realist oder nur ein Alkoholiker zu ehren war. Mit „Ukrainomania“ zeigen sowohl das Volkstheater und Wien, wie das Nationaltheater Maria Zankovetska in Lviv die Revue seines Lebens von Regisseur Jan-Christoph Gockel.
 
 
Im Anhang finden Sie kommentierte Anmerkungen zur Inszenierung von Dramaturg Claus Philipp.
Weiters entstand im Zuge dieses einzigartigen, länderübergreifenden Projekts die Dokumentation „Die Filiale der Hölle auf Erden. URAINOMANIA – Revue eines Lebens nach Texte und Motiven von Joseph Roth“ der beiden Dramaturgen Claus Philipp und Tobias Schuster. Ein Begleitbuch zur Inszenierung, welches die Reise, das Theaterstück und dessen Entstehung dokumentiert. Erschienen bei Spector Books, erhältlich im ausgewählten Buchhandel.
 


UKRAINOMANIA
REVUE EINES LEBENS
Kooperation mit den Nationaltheater Maria Zankovetska Lviv
nach Joseph Roth
Regie Jan-Christoph Gockel
 
in einer neu adaptieren Fassung am Nationaltheater Maria Zankovetska in Lviv: 7. und 8. November 2026
mit: Bernardo Arias Porras, Ihor Bilyts, Oleksandra Bonkovska, Stepan Hlova, Solomiia Kyrylova, Yelyzaveta Tsilyk
sowie Live-Zeichnung: Sofiia Melnyk und Live-Musik: Jacob Suske/Sviatoslav Iliichuk
 
Wiederaufnahme-Premiere: 30. Dezember 2026, 19:30 Uhr, im Volkstheater
Als Deutschlandpremiere zu Gast bei den Lessingtagen 2027: 30. und 31. Jänner 2027, im Thalia Theater Hamburg
mit: Bernardo Arias Porras, Alicia Aumüller, Solomiia Kyrylova, Nancy Mensah-Offei, Samouil Stoyanov, Stefan Suske sowie Live-Zeichnung: Sofiia Melnyk und Live-Musik: Jacob Suske/Florian Herzog
mit deutschen, englischen und ukrainischen Übertiteln
 
 
Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und Ihren Besuch in Lviv, Wien und Hamburg!
 
Mit freundlichen Grüßen
Carolin Obermüller und Patrizia Büchele
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